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Medienmitteilung - 15.02.2026

Stopp der Auswilderung von zwei Luchsen in der Surselva

Der Verein Schweiz zum Schutz des ländlichen Lebensraumes vor Grossraubtieren begrüsst den Entscheid, die geplante Ansiedlung von zwei Luchsen in der Surselva vorerst zu stoppen.

Medienmitteilung

Der Verein Schweiz zum Schutz des ländlichen Lebensraumes vor

Grossraubtieren begrüsst den Entscheid, die geplante Ansiedlung von zwei

Luchsen in der Surselva vorerst zu stoppen.

Der Verein Schweiz zum Schutz des ländlichen Lebensraumes vor Grossraubtieren

begrüsst den Entscheid der Bündner Regierung, das geplante

Wiederansiedlungsprojekt von zwei Luchsen in der Surselva vorerst zu stoppen. Mit

ihren Vorstössen hat die SVP-Fraktion eine dringend notwendige politische Korrektur

eingeleitet und damit den Anliegen der betroffenen Bevölkerung im ländlichen Raum

Gehör verschafft.

Das Projekt sah vor, zwei Luchse in der Region anzusiedeln, nachdem zuvor drei

Tiere durch einen Wildhüter versehentlich abgeschossen worden waren. Für die

lokale Landwirtschaft und die betroffenen Gemeinden hätte eine erneute Aussetzung

jedoch zusätzliche Unsicherheiten und Belastungen bedeutet. Bereits heute stehen

viele Berg- und Randregionen unter erheblichem Druck durch die zunehmende

Präsenz von Grossraubtieren wie Wolf, Luchs und Bär.

Der Verein weist seit Jahren darauf hin, dass Wiederansiedlungsprojekte ohne breite

Akzeptanz in der Bevölkerung und ohne ausreichende Schutzmassnahmen für

Nutztiere zu erheblichen Konflikten führen. Die Entscheidung der Bündner Regierung

zeigt, dass diese Bedenken ernst genommen werden und dass die Sorgen der

Menschen im ländlichen Raum nicht länger ignoriert werden dürfen.

Der Verein fordert nun:

• eine umfassende Neubewertung des Projekts unter Einbezug der lokalen

Bevölkerung, der Landwirtschaft und der betroffenen Gemeinden

• klare Priorität für die Sicherheit der Bevölkerung und den Nutztieren

• transparente Kommunikation und nachvollziehbare Entscheidungsprozesse

• eine konsequente Berücksichtigung der bereits bestehenden Belastungen

durch Grossraubtiere

Der vorläufige Stopp ist ein wichtiges Signal: Die Lebensrealität der Menschen in den

Bergregionen muss im Zentrum stehen. Der Verein Schweiz zum Schutz des

ländlichen Lebensraumes vor Grossraubtieren wird sich weiterhin mit Nachdruck

dafür einsetzen, dass die Interessen der ländlichen Bevölkerung gewahrt bleiben und

dass politische Entscheide nicht an den Bedürfnissen der Betroffenen vorbeigehen.

Für Rückfragen: Verein Schweiz zum Schutz des ländlichen Lebensraumes vor

Grossraubtieren Kontakt: Georges Schnydrig, Co-Präsident:

georgesschnydrig@hotmail.com / https://www.vsl-grt.ch